Unterstützungsfonds (UFO)

Unterstützungsfonds (UFO)

für Sängerinnen und Sänger des Chores Friedrich Wolf mit geringem Einkommen                                                                                                                                   

 

Der Unterstützungsfonds wird finanziert aus Mitteln des

Vereins der Freunde und Förderer des Chores Friedrich Wolf, im folgenden Förderverein genannt,  und des Chores „Friedrich Wolf“ Dresden e.V., im folgenden Chorverein genannt.

Die Mittel sollen zunächst für die Chorwochenenden des Chores eingesetzt werden.

  1. Ausgangspunkt

 

Die Chorwochenenden sind für die Qualität des Chores wie auch für den sozialen Zusammenhalt im Chor von großer Bedeutung und finden in geeigneten Einrichtungen von Freitagabend  bis Sonntagmittag statt. Intensive Probenarbeit, Stimmbildung und fröhliches Zusammensein sind musikalisch wie sozial für den Chor wichtig. Es sollten daher möglichst alle Sängerinnen und Sänger teilnehmen können.

Nebenbei: Chorwochenenden können auch ein Anreiz sein, dem Chor beizutreten.

 

  1. Problem

 

Leider können sich nicht alle Chormitglieder ein solches Wochenende finanziell leisten.  Der Chorverein hat bisher schon immer im Rahmen seiner Möglichkeiten die Kosten für den Einzelnen reduziert.  Es blieb aber immer ein Betrag, der für Einzelne noch zu hoch ist, um mitfahren zu können.

 

  1. Lösung

 

Hier wollen Förderverein und Chorverein helfen. Für Sängerinnen und Sänger mit geringem Einkommen wollen der Förderverein und der Chor gemeinsam einen Fonds bereitstellen, aus dem sie auf Antrag unterstützt werden können.

 

Ziel des Fonds ist: Eine Teilnahme am Chorwochenende soll nicht aus finanziellen Gründen scheitern.

 

Der Fonds sollte zunächst mit je 300,00 € (Förderverein und Chor) dotiert werden, das sind insgesamt 600,00 €. Die Kosten des Chorwochenendes sollten bis auf eine Restsumme von 20 € pro Antragsteller reduziert werden können, da auch eine gewisse Eigenersparnis für das Wochenende berücksichtigt werden kann und der Grundsatz gilt, was gar nichts kostet, ist auch nichts wert.

 

Den Sängerinnen und Sängern bleibt es überlassen, ob sie einen Antrag stellen oder nicht. Die Stimmführer können bei denen, die sich nicht zum Chorwochenende angemeldet haben, ggf. noch einmal einen Hinweis auf den Unterstützungsfonds geben.

 

 

  1. Verfahren

 

4.1 Die Unterstützung wird nur auf Antrag gewährt.

4.2 In diesem Verfahren ist höchstmögliche Vertraulichkeit gewährleistet. Wer gibt schon gerne zu, dass er knapp bei Kasse ist. Noch weniger will er dies öffentlich machen.

4.3 Verwalter des Unterstützungsfonds sind  je ein Vertreter aus dem Chorvorstand und aus dem Fördervereinsvorstand, die zur Verschwiegenheit verpflichtet sind.

Der Förderverein hat Bruno Lischke benannt, der Chorverein Matthias Herklotz.

4.4 Die Verwalter nehmen die Anträge entgegen.

4.5 Sie sind auch die Entscheider über die Bewilligung oder Ablehnung eines Antrages.  Auf eine detaillierte Überprüfung des Einkommens und der Vermögensverhältnisse wird verzichtet. Man kennt seine Sänger und Sängerinnen. Glaubhaftmachung ist daher ausreichend. Besteht zu viel Unsicherheit, muss der Antrag abgelehnt werden.

4.6 Nach Mitteilung der Bewilligung überweist der Antragsteller seinen Betrag, z.B. 20 €,  an den Chorverein.

4.7 Der Chorverein überweist den vollen Betrag an die die Einrichtung für das Chorwochenende.

4.8 Der Chorverein stellt einen Antrag auf Zuwendung an den Förderverein in Höhe von 50 % der für den oder die  Antragsteller aufgewandten Kosten aus dem Unterstützungsfonds ohne Namensnennung der Antragsteller. Die Überweisung vom Förderverein an den Chorverein erfolgt in Höhe der beantragten Zuwendung. Der Chorverein übernimmt die anderen 50 % der Differenz.

4.9 Es wird eine vertrauliche Liste der bewilligten Anträge geführt.

4.10. Kontrolliert werden die Ausgaben des Fonds durch die Revisoren des Chorvereines und des Fördervereines.

 

  1. Ausblick

 

Der Unterstützungsfonds ist von den Vorständen des Förderereins und des Chorvereins beschlossen worden. Es gilt eine Erprobungsphase bis Ende des Jahres 2018.

Bei vorhandenen Mitteln soll frühestens 2018  auch die Jahresfahrt des Chores aus dem Fonds unterstützt werden.

 

Dresden, den 16.08.2017

 

gez.

Bruno Lischke

Vorsitzender des Fördervereines

 

 

gez.

Barbara Groh

Vorsitzende des Chorvereins